Ölands Södra Ude

Ölands Södra Ude

Das Südkap von Öland ist etwas Außergewöhnliches. Die Straße hinunter nach Långe Jan, die von einer wunderschönen Landschaft umgeben ist, ist vielleicht die spektakulärste auf Öland. Teile des Jahres sind die Straßen von grasenden Kühen und Schafen gesäumt, denen die vorbeifahrenden Autos egal sind. Manchmal muss man schön warten, während eine Schaffamilie langsam die Straße überquert.

An der Südspitze von Öland, einem der besten Vogelbeobachtungsgebiete Schwedens, liegt das Naturschutzgebiet Ottenby. Während der sogenannten Vogelbeobachtungswochen V. 20-22 und 40-42 strömen Vogelbeobachter aus aller Welt an die Südspitze Ölands, um die Zugvögel zu beobachten, die das Land erreichen oder verlassen.

DIE SCHEFERIANISCHEN WIESEN
Wenn man über die Schäferi-Wiesen spaziert, könnte man meinen, man sei in der afrikanischen Savanne angekommen. Es handelt sich um eine der größten Mähwiesen Nordeuropas und besteht außerdem aus ausgedehnten Weideflächen mit interessanten geologischen Formationen (Ufer). Der Name Schäferiängarna kommt von einem altdeutschen Wort für ein Gebiet, in dem Schafe gehalten wurden. Die Schäferwiesen sind im Frühjahr und Sommer bis zum 1. gesperrt. Sie können aber jederzeit den markierten Weg entlanggehen, der Ängsvaktarstigen führt vom Hain zu einem Aussichtspunkt in der Nähe des Strandes. In der Umgebung gibt es weitere schöne, barrierefreie Wandermöglichkeiten.

LEUCHTTURM
Im Leuchtturmdorf neben dem Leuchtturm gibt es eine Buchhandlung und ein kleines Leuchtturmmuseum in der Värmestugan. Am Leuchtturmgelände gibt es auch ein Restaurant und die Vogelstation Ottenby, die von BirdLife Sweden betrieben wird. Auf den Felsen außerhalb der Ostküste liegen oft Seehunde und Seehunde.

NATURUM OTTENBY
Ein Naturum ist ein Zentrum für Besucher eines Naturgebiets. Naturum Ottenby liegt mitten im Leuchtturmdorf. Die interessante Ausstellung über Zugvögel ist bei freiem Eintritt jährlich von Ostern bis November geöffnet. Naturum bietet auch viele Führungen für Besucher an.

LANGER JAN
Långe Jan, der 1785 zum ersten Mal beleuchtet wurde, ist einer der ältesten Leuchttürme Schwedens. Mit seinen 42 Metern ist er absolut Schwedens höchster Leuchtturm. Der Name Långe Jan stammt von der mittelalterlichen Kapelle St. Johannes (Jan). Als die Kapelle abgerissen wurde, wurde der Stein zum Bau des Leuchtturms verwendet. Ein Steinkreuz westlich der Straße zwischen Långe Jan und Ottenby kungsgård markiert den Standort der ehemaligen Kapelle.

Wie viele Stufen gibt es nach oben?