ein Inselwochenende im September

Der September ist hier auf Öland vielleicht der schönste Monat. Wir befinden uns gerade mitten in der Erntezeit, und es gibt so viele wundervolle Ausflugsziele, die geöffnet sind!

In Albrunna im Südwesten von Öland kann man Kürbisse in allen Farben und Formen kaufen. Es gibt wohl kaum einen schöneren Ort dafür als Albrunna Pumpkins. Auf der anderen Straßenseite fällt das Gelände steil zum offenen Meer ab, und man kann dort die schönsten Sonnenuntergänge erleben.

Für je zehn Kronen kauften wir Ziermais in verschiedenen Farben.

Letztes Wochenende haben wir hier auf Öland einen richtigen Ausflug unternommen und konnten sowohl den Norden als auch den mittleren und südlichen Teil der Insel besuchen. Wir begannen unsere Reise mit einem Besuch in Sandvik und dem dortigen hübschen kleinen Hafen.

Das Fischerboot, das dort vor Anker lag, wo wir saßen, hieß Elmy, fast wie wir, deren Nachname Elm ist. Uns wurde gesagt, dass die Männer im Boot Mitglieder der Seenotrettungsgesellschaft seien und dass sie an diesem Samstagmorgen zum Flunderfischen hinausfahren würden. 

Als das Boot ablegte, rannten die Mädchen zum Pier hinaus, um zu winken.

Wir gingen zu Sandviks Fisk & Kök, um dort Mittagessen zu kaufen. Sie hatten sowohl geräucherten als auch frischen Fisch im Angebot, und wir entschieden uns für eines ihrer beliebtesten Gerichte: hausgemachten panierten Fisch mit Pommes. Man musste hier definitiv nicht hungrig nach Hause gehen!

Wir hatten das große Glück, unsere Fischer wiederzusehen, diesmal mit Flundern im Gepäck.

Wir kauften Mais und Rote Bete, und obwohl Kartoffeln die Spezialität des Ladens sind, bietet er eine große und vielfältige Auswahl. Ich fand Preiselbeeren und Pfifferlinge fürs Abendessen und eine kleine Sonnenblume für fünf Pfund.

Wir kauften Mais und Rote Bete, und obwohl der Laden eigentlich Kartoffeln anbietet, ist die Auswahl groß und vielfältig. Ich fand Preiselbeeren und Pfifferlinge fürs Abendessen und eine kleine Sonnenblume für fünf Pfund. Evelyn entdeckte Astern. Was ich an dieser Jahreszeit besonders liebe, ist die Möglichkeit, hier und da kleine Blumensträuße zu kaufen. Manchmal in Gemüseläden wie diesem, manchmal an kleinen Ständen am Straßenrand.

Nach Sandvik und Källa fuhren wir wieder hinunter und machten Halt in Borgholm. Nachdem wir über den Markt geschlendert waren, besuchten wir Handkraft Keramik, ein offenes Atelier mit einem Garten, der gleichermaßen kreativ und fast zauberhaft ist.

Hier lebt und arbeitet ein Künstlerpaar, das Skulpturen aus Steinzeug und Keramik fertigt. Im üppigen Garten finden sich immer wieder Tierskulpturen. Die Mädchen begaben sich auf Entdeckungsreise und fanden zu ihrer großen Freude Tiere wie Kaninchen, Füchse und Katzen.

Manche Tiere bekamen sogar Küsse.

Der Garten liegt wie eine versteckte kleine Oase mitten in Borgholm, geschützt von großen, grünen Bäumen. Seine Wege schlängeln sich über Baumstämme und Steine ​​und führen über Brücken, in denen Goldfische schwimmen.

Am nächsten Tag wurden wir mit echter britischer Sommerhitze verwöhnt, und die Sonne war warm, als wir dorthin gingen. Mittlandsgården Der Hof Mittlandsgården liegt, wie der Name schon sagt, im Zentrum von Öland, in der Nähe von Algutsrum. Caroline und ihr Mann leben dort nach ökologischen Prinzipien und halten Bienen, Gemüse, Schafe und Hühner. Außerdem betreiben sie Versuchslandwirtschaft. Die Pflanze auf dem Bild ist Buchweizen, den sie in Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung experimentell anbauen.

Sie bauen auch in anderen Landwirtschaftsprojekten, an denen sie teilnehmen, Gemüse mit Geschichte an. Hier ist die alte Bohnensorte Mor Kristin zu sehen. Evelyn wollte die kleinen Bohnen mit nach Hause nehmen und in eine Kiste packen.

Wir durften verschiedene Honigsorten probieren, die sie produzierten, und es ist wirklich faszinierend, wie unterschiedlich Honig schmecken kann, je nachdem, wo die Bienen gewesen sind und zu welcher Jahreszeit sie dort waren.

Zur großen Freude der Mädchen (und auch zu meiner) durften wir mit ihnen im Bauernhofauto zur Schafweide fahren. Der Hund Nelson war auch dabei. Es war wunderschön, die Schafe so nah zu sehen! Die Mädchen wollten gar nicht mehr weg.

Zurück in meiner Heimat Färjestaden gab es Äpfel zum Pflücken, einige in unserem eigenen Garten und viele weitere im Garten meiner Mutter und unserer Freunde. Jedes Jahr schickt meine Mutter Äpfel von ihren zwei Bäumen zum Pressen, und es ist der leckerste Apfelsaft, den ich kenne.

Ich finde es so schade, wenn Obst im Garten verdirbt, weil es nicht geerntet wird. Vielleicht hast du selbst keine Äpfel, aber ein Nachbar schon? Manche haben vielleicht nicht die Kraft, alle Äpfel selbst zu pflücken und für die Mostherstellung zu sammeln. Dann ist es schön, wenn man beim Pflücken helfen und den Most teilen kann.

Wir gingen zu Mirabellgården In Mörbylånga werden Äpfel zur hofeigenen Mosterei gebracht. Mirabellgården liegt nur einen Steinwurf südlich der Kirche, und dort gibt es einen Laden mit Gartenaccessoires und wunderschönen Terrakotta-Töpfen. Der Apfelmost ist dann ein paar Tage später fertig. Wir freuen uns schon sehr auf die Verkostung!

 

Helena Elm, September 2020