Sanfte Liebe zu Öland

Es ist ein Privileg, die wunderschöne Natur Ölands zu erleben und ihr so ​​nah zu sein. Die Natur hier ist sehr fragil, und viele Gebiete sind für das Ökosystem von besonderem Wert. Sie besitzt ein einzigartiges Natur- und Kulturerbe, eine große Artenvielfalt und seltene, auf der Roten Liste stehende Arten. Deshalb lieben wir Öland mit Respekt und Achtsamkeit, damit auch zukünftige Generationen all das, was Öland so einzigartig macht, genießen können.

Radfahren in Borgholm

Radfahren

Sie können sowohl in der freien Natur als auch auf Privatwegen Rad fahren. Vermeiden Sie nasse Böden, die durch Radwege leicht beschädigt werden. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Wanderer und andere Personen, denen Sie auf Wegen und Pfaden begegnen.

Picknick in Sandbergen

Bringt den Müll mit

Jegliches Wegwerfen von Müll ist verboten. Zerbrochenes Glas, Dosen, Plastik, Zigarettenkippen, Angelschnüre und anderer Unrat können Menschen und Tieren schaden. Sollten Sie unterwegs fremden Müll finden, dürfen Sie diesen gerne mitnehmen.

Helena Elm – Rastplatz Penåsa

Feuersicherer

Unter sicheren Bedingungen kann man in der Natur ein Feuer entzünden. Wählen Sie sichere Feuerstellen. Bei Trockenheit kann ein Feuerverbot gelten; es liegt in Ihrer Verantwortung, sich über die aktuellen Empfehlungen zu informieren.

Hund auf Schloss Borgholm

Bring deinen Hund mit

Zum Schutz von Wildtieren und Vögeln ist es wichtig, dass Sie die Verantwortung für Ihren Hund übernehmen. Eine Leine ist oft die beste Lösung. Dies gilt insbesondere im Frühling und Sommer, wenn die Tiere jung sind. In vielen Naturschutzgebieten grasen auch Tiere frei herum. Achten Sie daher unbedingt auf die Beschilderung und führen Sie Ihren Hund an der Leine, um Unfälle zu vermeiden.

Sonnenuntergang in Djupvik

Wild gesammelt

In der Natur dürfen Sie Blumen, Beeren und Pilze frei pflücken. Einige Pflanzen, wie beispielsweise alle Orchideenarten Öllands, stehen jedoch unter Schutz und dürfen daher nicht gepflückt werden. Auch das Abbrechen von Ästen lebender Bäume und Sträucher ist verboten.

Wohnwagen

Fahren in der Natur

Das Fahren mit motorisierten Fahrzeugen in der Natur ist verboten, da dies den Boden schädigt und Tiere und Menschen stören kann. Die kleineren Straßen von Öland grenzen an besonders sensible Naturgebiete. Es ist daher wichtig, nicht abseits der Straße zu fahren oder außerhalb der markierten Bereiche zu parken.

Naturschutzgebiete auf Öland

Öland besitzt eine einzigartige und sehr sensible Natur, die viele Besucher erleben möchten. Das ist ein großer Reiz, stellt aber auch Anforderungen an Sie als Besucher. Wir müssen aufeinander Rücksicht nehmen, damit die empfindliche Natur nicht beschädigt wird und Sie als Besucher eine schöne Zeit verbringen können.

Nicht stören – nicht zerstören

Das Recht auf öffentlichen Zugang schenkt uns Freiheit mit Verantwortung – nicht zu stören, nicht zu zerstören. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Schutzgebiete. Der Zugang zur Natur ist uns allen wichtig. Wenn viele Menschen die Natur genießen möchten, ist es umso wichtiger, dass wir Rücksicht auf die Natur und die anderen Menschen nehmen, denen wir dort begegnen. Einfache Dinge, die wir beachten sollten: Hunde an der Leine führen, beim Radfahren und Reiten umsichtig fahren und die Tore zu Weiden, an denen wir vorbeikommen, schließen.

Reservebestimmungen – warum?

Auf Öland gibt es 91 Naturschutzgebiete, sodass Sie bestimmt auch Ihr persönliches Juwel entdecken können. Am Eingang jedes Schutzgebietes finden Sie eine Informationstafel mit Hinweisen zur Natur und den geltenden Bestimmungen. Die vielen Verbote mögen auf den ersten Blick etwas streng und langweilig wirken, doch die Bestimmungen dienen dem Naturschutz und tragen zu einem besonderen Naturerlebnis bei. Lesen Sie die Tafel daher unbedingt vor Ihrem Besuch. Beachten Sie, dass das allgemeine Zugangsrecht in Schutzgebieten mit entsprechenden Bestimmungen nicht uneingeschränkt gilt. Zelten, Übernachten, Reiten und Radfahren können beispielsweise reglementiert sein. Planen Sie Ihren Besuch am besten im Voraus, um Enttäuschungen vor Ort zu vermeiden.

Planen Sie Ihren Besuch

Die Besuchereinrichtungen der Naturschutzgebiete, wie Parkplätze, Mülleimer und Toiletten, sind derzeit stark frequentiert. Besonders die Naturschutzgebiete im Norden von Öland sind in den Kalenderwochen 24 bis 32 sehr gut besucht. Der größte Besucherandrang herrscht in den Kalenderwochen 28 bis 31. Wir bitten Sie daher, Ihren Besuch gegebenenfalls auf einen anderen Zeitpunkt oder ein anderes Naturschutzgebiet zu verlegen. Sollten Sie sich dennoch für den Norden von Öland entscheiden und der Parkplatz bei Ihrer Ankunft voll sein, planen Sie bitte einen Alternativplan ein. Bitte parken Sie nicht am Straßenrand. Dadurch wird die Erreichbarkeit für Rettungsdienste eingeschränkt, empfindliche Arten wachsen, und Tiere und Insekten sind gefährdet und können sogar ganz verschwinden.

Der Kreisverwaltungsrat hat einen neuen Ausflugsführer zu einigen der schönsten Natur- und Kulturgebiete des Landkreises herausgegeben, der Ihnen bei der Planung Ihres Besuchs hilft. Er ist digital auf der Website „ Discover Kalmar County“ sowie in gedruckter Form in den Touristinformationen und Besucherzentren des Landkreises verfügbar. Sie können sich auch ein Exemplar im Kreisverwaltungsrat in Kalmar abholen.

Haben mehr Menschen ihren Lieblingsort entdeckt?

Im Gebüsch flatterndes Toilettenpapier und zurückgelassene Einweggrills. Nicht gerade das, was man sich auf einem Ausflug wünscht, oder? An vielen Orten gibt es Mülleimer. Benutzen Sie sie gerne, aber nehmen Sie den Müll bitte wieder mit nach Hause, wenn sie voll sind. Wenn Sie Trockentoiletten benutzen, werfen Sie bitte nichts außer Toilettenpapier hinein. Falls der Parkplatz an Ihrem Lieblingsplatz voll ist, planen Sie eine Alternative. Öland hat viele schöne Plätze, und mit ein wenig Planung finden Sie bestimmt Ihren ganz persönlichen Lieblingsplatz.

Elda ist gemütlich, erfordert aber Wissen

Das Entzünden von Feuern in Naturschutzgebieten ist nicht immer erlaubt. Beachten Sie vor dem Anzünden die Hinweisschilder an den Eingängen oder informieren Sie sich im Internet. Bringen Sie Ihr eigenes Brennholz oder Ihre eigene Holzkohle mit. Verwenden Sie niemals trockene Äste aus dem Naturschutzgebiet zum Feuermachen. Diese sind für viele Insekten, Moose und Flechten lebenswichtig. Auf Öland ist es im Sommer oft trocken. Überlegen Sie sich daher gut, wo und wie Sie ein Feuer entzünden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Informieren Sie sich vorab auf der Website der Bezirksverwaltung, da im Sommer häufig ein Feuerverbot gilt.

Bau von Steintürmen

Eine beliebte Beschäftigung ist der Bau von Steintürmen, vor allem an Kiesstränden, aber auch in der Agrarlandschaft, wo sich auf Weiden Steinmännchen befinden. Der Bau von Steintürmen am Strand ist zwar nicht verboten, kann aber mitunter problematisch werden. Wenn die schöne Küstenlinie durch Hunderte von Steintürmen völlig zerstört wird, geht das Erlebnis für viele andere Besucher verloren. Manche Steintürme sind so hoch und aus so großen Steinen gebaut, dass sie im Falle eines Einsturzes für Kinder und Hunde lebensgefährlich wären. Die Verwendung von Steinen alter Steinmännchen ist sogar ein Verbrechen. Darüber hinaus sollte man an all die Bauern denken, die einst diese Steinmännchen errichtet haben. Die Steine ​​an Ort und Stelle zu lassen, bedeutet, ihre Arbeit und unsere Kulturgeschichte zu respektieren.

 

Wo kann ich hinfahren und parken?

Öland ist eine Insel, die viele mit dem Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen erkunden. Es mag verlockend sein, am Strand oder an den Hängen zu einem abgelegenen Ort zu fahren. Dies ist jedoch weder in den Naturschutzgebieten noch außerhalb erlaubt. Hier gilt das Geländefahrgesetz. Der Boden auf Öland ist empfindlich und leicht zu beschädigen. Spuren, die Sie hinterlassen, bleiben lange sichtbar. Parken Sie ausschließlich auf deutlich gekennzeichneten Parkplätzen. Beachten Sie stets die Beschilderung vor Ort.

 

Parken an den Naturschutzgebieten

Die Parkplätze sind für Besucher des Naturschutzgebiets ausgelegt. Daher ist das Campen/Übernachten auf diesen Parkplätzen nicht gestattet. Während der Saison wird die Einhaltung der Regeln von Sicherheitsdiensten überwacht. So soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Besucher Zugang zu den geschützten Bereichen haben. Bitte beachten Sie die aktuelle Beschilderung auf den Parkplätzen und informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Website des Naturschutzgebiets über die geltenden Bestimmungen . So vermeiden Sie Enttäuschungen vor Ort, falls Ihre Pläne nicht mit den Bestimmungen kollidieren.

Die Küstenstraße im Norden von Öland

Entlang des nördlichen Teils von Öland, von Äleklinta im Süden bis Byxelkrok im Norden, verläuft die Küstenstraße. Sie ist schmal und kurvenreich und bietet einen wunderschönen Blick auf den Kalmarsund. In den letzten Jahren hat sie sich großer Beliebtheit bei Besuchern erfreut, sowohl bei Autofahrern als auch bei Wohnmobilfahrern und Radfahrern. Die Straße ist schmal und auf vielen Abschnitten eine eher unbefestigte Schotterpiste. Sie liegt nicht in einem Naturschutzgebiet, außer in einigen Naturschutzgebieten, ist aber Teil des Radwegs Ölandsleden und wird häufig von Familien mit Kindern genutzt. In den Sommerwochen, wenn die meisten Besucher auf Öland sind, ist die Straße für größere und schwerere Fahrzeuge wie Wohnmobile ungeeignet, da ein Treffen in der Breite kaum möglich ist und es nur wenige Treffpunkte gibt. Dies kann zu Menschenmassen und langen Warteschlangen führen. Daher empfiehlt es sich, für einen Besuch der Küstenstraße eine andere Jahreszeit zu wählen, insbesondere wenn Sie mit einem Wohnmobil unterwegs sind. Das Befahren der Straße zum Treffen oder Parken ist verboten. Parken und Übernachten ist nur auf ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt.

Parken tagsüber und nachts

In Schweden dürfen Sie an Werktagen 24 Stunden lang in Ihrem Fahrzeug parken und darin übernachten. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen dürfen Sie bis zum nächsten Werktag bleiben. Sollten andere Regeln gelten, finden Sie diese auf einem zusätzlichen Schild unter dem P-Symbol.


Beachten Sie bitte, dass es auf einigen Parkplätzen im Naturschutzgebiet lokale Vorschriften geben kann und dass das Parken im Gelände grundsätzlich verboten ist.

Das Aufstellen einer Markise oder eines Tisches, Stuhls oder Grills auf einem Parkplatz ist nicht gestattet. Das gesamte Fahrzeug muss sich innerhalb des markierten Bereichs befinden; ein weiterer Parkplatz darf nicht belegt werden.

 

7 Tipps für einen nachhaltigen Urlaub

  1. Urlaub = klimafreundlich
    Die Wahl eines Reiseziels in der eigenen Region und Inlandsreisen leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen. Gibt es eine Möglichkeit, für Ihre Urlaubsreise ein klimaschonenderes Verkehrsmittel zu wählen?

     
  2. Erkunden Sie die Umgebung mit dem Fahrrad
    Öland lässt sich am besten mit dem Fahrrad erkunden. Hier spürt man den Wind in den Haaren, den Duft von Elfen und Meer und hat Zeit, die Umgebung zu erkunden. Außerdem trägt man dazu bei, dass die empfindliche Natur Ölands auf den kleinen Straßen erhalten bleibt.

     
  3. Wasser sparen
    Auf Öland herrscht oft Trockenheit. Die Niederschlagsmenge ist das ganze Jahr über gering, besonders im Sommer. Daher ist es wichtig, sparsam mit Wasser umzugehen, damit für alle genug vorhanden ist. Im Sommer gilt ein Bewässerungsverbot.

     
  4. Bewusstes Umweltdenken
    Nehmen Sie Ihre umweltbewusste Denkweise aus dem Alltag auch mit in den Urlaub. Sparen Sie Wasser, trennen Sie Ihren Müll, schalten Sie das Licht aus und ernähren Sie sich saisonal.

     
  5. Kaufen Sie regional erzeugte und regional angebaute Produkte.
    Achten Sie darauf, vor Ort die regionalen Optionen auszuwählen. So unterstützen Sie die lokalen Kleinproduzenten und deren Produkte.

     
  6. Nachhaltige Unternehmen
    Zeigen Sie Unternehmen, dass Sie nachhaltiges Denken schätzen. Fragen Sie beispielsweise in einem Restaurant, ob das Fleisch schwedischer Herkunft ist.

     
  7. Glock am Strand
    In unserer Natur gibt es viel Plastik. Bring eine Tüte mit und hilf mit, die Ozeane und Strände zu schützen. Geh raus und sammle Plastik!
Beachten Sie
Weiterlesen

Gemeinsam stoppen wir die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest!

Seitdem in den Gemeinden Fagersta und Norberg in der Provinz Västmanland die Afrikanische Schweinepest diagnostiziert wurde, laufen intensive Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit innerhalb des Infektionsgebiets. Derzeit besteht keine Gefahr, dass sich die Infektion über das Infektionsgebiet hinaus ausbreitet. Damit sich dies jedoch nicht ändert, müssen wir alle einander helfen, die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Schweden zu verhindern.
Folgendes können Sie als Einwohner und Besucher tun:

 

  • Werfen Sie Ihre Essensreste in den Müll. Lassen Sie sie nach einem Picknick nicht im Boden oder an Rastplätzen entlang der Straßen liegen.

  • Kompostieren Sie Ihre Lebensmittelabfälle in einem geschlossenen Behälter, der für Wildschweine unzugänglich ist.
  • Wenn Sie kranke oder tote Wildschweine finden, müssen Sie dies dem Nationalen Veterinärinstitut (SVA) über dessen Meldefunktion melden.
Warum ist die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest so wichtig?

Die Afrikanische Schweinepest ist eine schmerzhafte und tödliche Krankheit für Wildschweine und Hausschweine. Sie kann auch Menschen und andere Tiere infizieren, doch die Bekämpfung der Krankheit schränkt unsere Bewegungsfreiheit stark ein.

 

  • Der Ausbruch der Krankheit ist kostspielig, da die Bekämpfungsmaßnahmen einen hohen Personal- und Materialaufwand erfordern.
  • Wenn sich die Krankheit auf weitere Gebiete und auf Hausschweinebestände ausbreitet, wird dies erhebliche Auswirkungen auf unsere Lebensmittelproduktion und -versorgung haben.
  • Der Ausbruch beeinträchtigt die Bereitschaft anderer Länder, schwedisches Schweinefleisch zu importieren.

 

Es kann mehrere Jahre dauern, die Afrikanische Schweinepest in Schweden auszurotten, doch die ersten Monate sind entscheidend, um die Ausbreitung der Infektion zu stoppen. Wenn wir uns gegenseitig dabei unterstützen, die in der Infektionszone geltenden Beschränkungen einzuhalten und im Rest des Landes präventiv handeln, stehen die Chancen auf Erfolg gut.

 

Das Fleisch von Wildschweinen und Hausschweinen kann weiterhin unbedenklich verzehrt werden.

Schwedisches Wildschwein- und Schweinefleisch ist weiterhin unbedenklich. Sie müssen weder Ihre Gefriertruhe leeren, noch gekauftes Fleisch wegwerfen oder im Restaurant auf bestimmte Fleischsorten verzichten. Unterstützen Sie weiterhin unsere schwedischen Schweinehalter, Lebensmittelproduzenten, Restaurants, Jäger und Wildverarbeitungsbetriebe.

Mehr Infos

Bei der schwedischen Landwirtschaftsbehörde und dem Nationalen Veterinärinstitut (SVA) finden Sie aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest und dem andauernden Ausbruch.

Lesen Sie mehr über die Afrikanische Schweinepest.