Glömminge-Kirche
Die Kirche wurde Ende des 1100. Jahrhunderts als Öland-Apsiskirche mit Chorportal und Turm im Westen erbaut.
Im Hochmittelalter wurde im Süden ein Kreuzarm und ein erweiterter Altarraum mit geradem Abschluss angebaut. Der Kreuzarm war mit einem für die Zeit typischen, eleganten Portal versehen. An der Nordwand sind Reste mittelalterlicher Wandmalereien erhalten. Der Westturm hat mehrere Gewölbegeschosse und einen quer verlaufenden Grundriss. Ein hoch platziertes Tor zeugt von seiner profanen Funktion als Lagerhaus. Das Chorportal zeigt auch Kaufleute und die Zunft. Während des Krieges im Jahr 1677 wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt und es wurden Verstärkungsarbeiten durchgeführt, um den Einsturz des Turms zu verhindern. Ein starker Ziegelabsatz im Norden unter dem Stand ist ein Zeichen dafür. Bei den Maurerarbeiten wurden gebrochene Dachziegel als Füllmaterial verwendet. Der Ziegel wurde in der Ziegelei Petri bei Lübeck hergestellt.